Archive for the 'Privat' Category

Abholung in der Autostadt – Tag 2/2

Pünktlich um 7:30 klingelte mein Wecker.
Warum so früh mag sich der ein oder andere Leser fragen – nun, weil es ein Montag ist, und mein Wecker wochentags nunmal um die Zeit klingelt, egal ob ich zur Arbeit muss oder eben Urlaub habe. Naja, an weiterschlafen war nicht mehr zu denken, die Betten im Ritz-Carlton sind sehr weich – genauso wie die Kopfkissen, von denen zwei übereinander am nächsten morgen eine Höhe von zwei Fingern haben. Also mit leichten Rückenschmerzen den Schlaf aus den Augen gerieben.

Im Halbschlaf habe ich den Fehler gemacht den Fernseher einzuschalten und den noch größeren Fehler gemacht, Nickelodeon zu starten. Ich werde auch in Jahren noch Albträume (wehe das schreibt einer mit “p”) haben, wenn ich an die Sprüche dort denke: “Ihr habt Gleithörnchen geholfen, die Baby-Vögel zu retten – HURRA” … Später kam noch die “Wukizuki-Feuerwehr” oder so ähnlich …

Gut, irgendwann ging es dann zum Frühstück und ab da merkt man nicht mehr, dass man sich in einem 5-Sterne Superior Hotel befindet. Da laufen Menschen mit zerrissenen Jeans, Trainingshose, Kaputzenpulli oder verwachenem gelben Schlabber-T-Shirt rum – ich konnte leider nicht sehen, ob Familie Flodder weiter hinten im Raum Gummistiefel getragen hat. Man muss ja nicht gleich im Anzug oder Abendkleid rumlaufen, aber tut es nicht ein Hemd oder zumindest ordentlicher Pullover?
Die Auswahl am Buffett (wie schreibt man das eigentlich?) war ok, aber so überragend wie viele schreiben ist es dann auch nicht. Wenn ich da an z.B. den Alsterhof in Berlin denke mit seinen “nur” 4 Sternen, dann ist das Frühstück durchaus vergleichbar. Der eine hat mehr Wurst, beim anderen gibt es mehr Fisch und Kaviar. Mal mehr Joghurt, mal mehr Müsli usw. usf. … aber das ist meckern auf hohem Niveau, man verhungert nicht.

Nach dem Frühstück haben wir ausgecheckt und sind ins Zeithaus um uns einige Modelle, die wir am Vortag nur im vorbeirauschen gesehen haben genauer anzuschauen. Im Zeithaus hängen Monitore, in denen die Abholerzeiten, Namen, Autohäuser und Kreise für die nächste Stunde angezeigt werden – endlich, da steht es, wir sind dabei.
Schnell noch die 20 Euro Guthaben im Souvenir-Shop in eine Fleecedecke und einen Schlüsselanhänger investiert und rüber in die Abholerwelt.

Nach der Anmeldung um etwa 11:15 Uhr am Tresen begann dann das lange Warten. Alle paar Minuten kamen 1-2 neue Aufrufe auf der Anzeigetafel hinzu. Um kurz vor halb dann ein Schwung von 10 neuen Aufrufen, aber wir waren nicht dabei. Langsam hatten wir keine Lust mehr, aber es dauerte noch bis 11:55, dann machten wir uns auf den Weg zu Treffpunkt B.

Uns begrüßte ein freundlicher Mitarbeiter und führte uns hinab zu unserem VW Touran. Da stand er nun, schwarz, einsam, aber ein Highline – sind wir eigentlich die einzigen Menschen auf diesem Planeten, die einen Touran Highline bestellt haben, weil die Comfortline-Sitze einfach nur grausam sind? Uns wurde die Standheizung und Beifahrer-Spiegelabsenkung erklärt, den Rest kannten wir schon. Eine Prüfung der Spaltmaße und eine Suche nach Fehlern im Lack blieb ergebnislos, wir konnten lediglich wegen ein paar Flecken auf dem Armaturenbrett meckern. Nun noch schnell ein Foto gemacht und es ging los. Mit 9km auf dem Kilometerzähler haben wir den 1,4l TSI-Motor mit 140PS gestartet. Dann ging es raus aus der Halle (RedBull gibt es scheinbar nicht mehr) und die ersten 200m im DSG geschalteten neuen Auto auf den Neuwagenparkplatz. Da war es auch schon 12:50, da war doch noch was?

Stimmt, 13 Uhr die Werktour, also schnell zum Abfahrtspunkt gehechtet und auf den Shuttle gewartet. Los ging die Tour über das Werksgelände – bei der ersten Ansage versucht man sich erschrocken die Ohren mit irgendwas zu verstopfen, die ist nämlich brutal laut (später wird einem klar warum das so ist) – mit einigen Infos über die Gebäude. Später geht dann die Fahrt ins innere durch die Werkhallen. Unsere Tour ging durch das Presswerk und die Karosseriebearbeitung von Golf und Tiguan, später noch durch die Endkontrolle von Golf und Tiguan – leider weit und breit kein Touran zu sehen, aber um ehrlich zu sein: Das ist eh völlig wurscht, man sieht einfach nur große Maschinen die lärmend und  stinkend ihre Arbeit verrichten. Es geht eher darum einen Einblick in die Maschinerie zu bekommen. Nach einer 3/4 Stunde ist die Fahrt dann vorbei.

Eigentlich waren wir jetzt soweit durch, es waren keine Pflichtveranstaltungen mehr offen und neue Auto hatten wir bereits – wenn da nicht die legendäre VW Currywurst wäre. Was haben wir nicht alles gehört über diese Wurst und den Gewürzketchup. Also sind wir nochmal in die Abholerwelt und dort ins Tachometer gegangen – obwohl wir noch satt vom Frühstück im Ritz-Carlton waren.
Zweimal VW Currywurst mit Pommes – dazu gab es ein paar Blättchen Alibi-Salat, den man auch hätte gut einsparen können. Ich mecker ja gerne rum, aber so besonders ist die VW Currywurst jetzt auch nicht. Sie schmeckt nach Wurst und ist relativ weich. Der Gewürzketchup schmeckt fast nur nach Tomate, ich bin froh, dass ich den Curry-Streuer leergemacht habe und die Pommes … ja … die waren ein Hit. Ich habe noch nie so eklige, matschig weiche und geschmacklose Pommes Frites gegessen. Wir hatten also nun auch keinen Grund mehr uns ein paar Würste und Ketchup zu besorgen.

Um 15 Uhr war dann der zweite Tag in der Autostadt in Wolfsburg beendet. Schnell noch ein wenig Saft ins Auto und dann ging es mit max. 120 km/H (nicht wegen des Einfahrens, sondern wegen der Beschränkungen und Feierabendverkehr) zurück zu den Kindern, die bei Oma und Opa nach zwei Nächten kurz vor dem Amoklauf waren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich gelohnt hat die Übernachtung zu buchen und auch alle unsere gebuchten Programmpunkte waren die Reise wert. Um sich wirklich etwas näher mit der Autostadt zu befassen reichen aber auch diese zwei Tage bei einer Abholung nicht aus, dafür benötigt man sicherlich noch 1-2 Tage extra.

Abholung in der Autostadt – Tag 1/2

Dann will ich mal “kurz” von unserer Abholung am 20.02.2011/21.02.2011 berichten.

Indirekt los ging es bereits am 19.02., denn der Mietwagen wollte von AVIS abgeholt werden (Den Stress mit der Bahn haben wir uns erspart). Für 60,01 Euro gab es ein Fahrzeug der Golf-Klasse mit unbegrenzten Kilometern und Wintertauglicher Bereifung für 24 Stunden. Bekommen haben wir eine Toyota Verso mit Ganzjahresrreifen, ‘ner hackeligen Schaltung und ungenügenden Klimaanlage.

OK, kurz den Meckermode anwerfen: Mit den mittig angeordneten Armaturen wie Drehzahlmesser, Tachometer, Tankanzeige etc. kann man sich ja evtl. noch anfreunden, aber die Schaltung ist selbst in unserem Chevrolet/Daewoo Kalos besser gewesen und hat vermutlich nicht mal die Hälfte gekostet. Die Gänge dicht beeinander ohne dass man sie unterscheiden kann, der Rückwärtsgang sowie der 6. Gang tlw. nur mit Gewalt oder im richtigen Augenblick einzulegen. Dazu kommt diese absolut bescheidene Klimaanlage, an der wir die kompletten 311km nur am regeln waren, weil die einfach nicht in der Lage war, die Temperatur zu halten – aber nun zurück zum Thema …

Der Wecker klingelte um 05:30 Uhr an diesem Sonntag Morgen, weil wir um 6 Uhr losfahren wollten. Frühstück, Stau, Schnee, alles war eingeplant und wir wollten um 10 Uhr einchecken. Los ging es dann “pünktlich” um 6:20 … kurzes Frühstück beim güldenen M eingeschoben und ziemlich genau um 10 Uhr ganz entspannt in Wofsburg eingetrudelt.

Von der Berliner Brücke zur Autostadt führt dann eine Art Nebenstraße (schon fast ein Schleichweg), ob wir noch richtig sind? Ah, ein Schild, Ritz-Carlton links abbiegen, an der Schranke die erste Begrüßung, dann ging es weiter direkt vor’s Hotel an dem uns eine Mitarbeiterin den Mietwagen abgenommen und entsorgt hat.
Das Einchecken ging flott, nur das Zimmer war so früh noch nicht frei, aber man informierte uns später per Mobiltelefon. Als nächstes mussten wir die Nummernschilder loswerden. Dazu führte man uns in einen kleinen Raum direkt im Hotel, dort trafen wir das erste mal auf einen “besonders freundlichen” Mitarbeiter, der uns mit den Worten: “Guten Tag, setzen Sie sich doch” begrüßte – und erstmal eine weitere Minute wortlos aus dem Fenster schaute. Egal, er hat unsere Umweltplakette noch mit viel Sorgfalt, aber trotzdem völlig hässlich bemalt und unseren Abholtermin von 10:30 auf 11:30 verlegt, damit wir bis zur Werktour um 13 Uhr nicht soviel Wartezeit haben. Zum Schluss bekamen wir einen Übersichtsplan, in den er hineingeschrieben hat, wann wir wo zu sein haben.

Los ging es um 11 Uhr mit der 2-stündigen Führung durch die Autostadt. Da scheiden sich ja die Geister, viele schreiben sie ist überflüssig, andere finden sie gut – ich tendiere zu letzterem, man sollte die Tour aber als erstes machen und auch nur dann, wenn man noch nie in der Autostadt war.
Man erhält einen guten Überblick darüber, was man wo findet und ein paar Erklärungen zu Architekten, Geschichte usw., die mich nicht interessierten, aber da kann man ja weghören. Apropos weghören, an unsere französische Führerin haben wir uns auch nach den 2 Stunden nicht richtig gewöhnt, das war schon ziemlich anstrengend. Vom Hauptgebäude ging es ins Zeithaus (dort haben wir den Großteil der Tour verbracht), in ein paar Pavillons (der Audi Werbefilm war allerdings wirklich überflüssig) und zum Schluss in die Abholerwelt.
Nun wussten wir, dass uns nichts interessiert außer dem Zeithaus, aber inzwischen war es nach 13 Uhr, also erstmal das Zimmer anschauen, bevor es um 15 Uhr mit dem Sicherheitstraining weitergeht.

Einigermaßen geräumig, mit Blick auf das Hauptgebäude der Autostadt und das Zeithaus. Es gab ein sehr breites Bett, einen extra Sessel mit Fußablage und einen Schreibtisch. Das Bad hatte ein großes Waschbecken und eine Badewann, davon abgetrennt die Dusche und das WC. Für die Fußbodenheizung waren wir allerdings zu doof. Die Betten sind sehr weich, das sollten wir am nächsten Tag noch zu spüren bekommen. Die Luft war alles andere als gut, trotz Minusgraden haben wir erstmal ordentlich gelüftet. Ein kurzer Blick auf die Uhr mahnte uns dann, langsam das Hotel zu verlassen, wir mussten unseren Tagesplan ja einhalten.

Wo kann man mittags um 14 Uhr schnell etwas essen ohne gleich Arm zu werden bzw. zu lange zu warten? Die Laguna Foodhall im Haupthaus sah danach aus – das dachten sich viele andere Menschen wohl auch, am Eingang wurden wir gewarnt, dass wir uns erst einen Tisch suchen sollten, bevor wir etwas zu Essen holen, denn es war wirklich voll. Wir haben dann die Pasta des Tages (Spaghetti mit Lachs und Blattspinat) sowie die Tagessuppe (Steckrübensuppe) gegessen. Zusammen mit zwei Gläsern ColaLight waren das dann knapp unter 20 Euro … ganz schön viel für ein “Restaurant” mit Selbstbedienung. Das Essen war in Ordnung, aber nichts herausragendes … und ganz im Ernst auf dieses BIO BIOOO BIIIIOOOOOOOOOOOOOO Gesülze geb ich nichts, ich möchte einfach nur etwas Essen.

Überpünktlich, nämlich 20 Minuten zu früh waren wir dann am Treffpunkt für das Sicherheitstraining. Eine ganz schlechte Idee bei -6°C, denn der Treffpunkt ist mitten auf dem Parkplatz vor dem Haupteingang, dazu etwas Wind, aber immerhin schien die Sonne.
Kurz nach 15 Uhr hielt dann ein VW Bus und hat uns eingesammelt – wir waren die Einzigen, die am Training teilnehmen sollten. Nach 10 Minuten Theorie zu ABS, ESP und ASR ging es dann raus auf den Übungsplatz. Nun rächten sich zwei Dinge: 1. Wir waren allein auf dem Platz, d.h. meine Frau konnte 45 Minuten Bremsen üben, Kurve auf glattem Untergrund fahren und das ESP im Kreis testen – 2. wir haben kurz vorher gegessen. Es ist nicht so, dass man sich gleihc übergeben muss, aber der Magen wird schon ein wenig bewegt.

Kurz nach 16 Uhr wurden wir wieder zurückgefahren und wir machten uns über die Brücke auf den Weg zum Geländeparcours, der für 16:30 gebucht war. Dann ging es in den Touareg, Paolo (unser Instructor) auf den Fahrersitz, mein Frau daneben, ich nach hinten. Eine Einführungsrunde, danach haben die beiden vorne getauscht und es ging nochmal im Kreis – nicht ganz so schnell, aber beinahe perfekt. Die Baumstämme zum Schluss haben doch für etwas Unruhe im rechten Fuß gesorgt. Der Touareg ist ganz nett, 240 Diesel-PS, Getriebeuntersetzung, 4 Kameras, die eine Art Draufsicht erlauben und natürlich die obligatorischen Sperren und schon flutscht das.

Endlich auf’s Zimmer und kurz ausruhen.

Um 19:30 haben wir uns dann auf den Weg zum Italiener gemacht, nachdem ich keine Lust hatte im Ritz-Carlton für ein Rinderfilet 34 Euro zu bezahlen. Die Speisekarte ist klein, die Pizza liegt bei 7-11 Euro, je nach Belag und Größe. Dazu gab es Bier und ColaLight, hinterher noch ein Eis, ein Stück Kuchen und einen Kaffee – Moment, wir haben ja noch unser Autostadt-Guthaben von 30 Euro. Perfekt, wir mussten 40 Cent drauflegen und für ein Trinkgeld hatte ich noch ein 2-Euro Stück aufgetrieben – viele Grüße an die Herrschaften links und rechts von uns: Man darf auch Trinkgeld geben, wenn das Essen mit Guthaben bezahlt wird. Geschmacklich war das alles ziemlich gut, preislich ebenso.

Viel zu schnell ging der erste Tag rum.

Halt, stimmt ja gar nicht. Nun ging es ins Zimmer, Badesachen hervorgekramt und mit dem Bademantel bekleidet in den Keller gefahren. Von dort waren es wenige Schritte bis in den Außenbereich (-3°C) und nun noch 25m bis zum Pool. Bis dahin war alles ok – da merkt man erst, was so ein Bademantel ausmacht, aber der Moment ohne Bademantel, bis man im Wasser ist, war schon sehr unschön.
Nach ein paar Bahnen steht man vor zwei Problemen: 1. Man möchte nicht mehr aus dem 30°C warmen Wasser raus und 2. Gefriert einem der Skalp, wenn man den Kopf unter Wasser hatte.
Irgendwie haben wir uns überwunden und sind bibbernd vor kälte zum Aufzug gelaufen. Schnell unter die warme Dusche und der Tag war gelaufen.

Deutsch->Lotti, Lotti->Deutsch *UPDATE*

Kleine Kinder sind schon was feines, man kann sich daran erfreuen wie sie aufwachsen und jeden Tag etwas neues lernen.

Lotti hat mit etwa 20 Monaten angefangen zu sprechen – damit meine ich nicht diesen einfach Kram wie “Mama”, “Papa” oder “DA”.
Nein, Lottis erstes “richtiges” Wort war: “Pieta”.
Was zum Geier ist “Pieta” wird sich der ein oder andere Fragen, denn die Teigtaschen waren natürlich nicht gemeint.
Nun, “Pieta” (später auch “Pieza”) ist übersetzt “Pizza”, wobei damit noch lange nicht diese runden italienischen Brote gemeint sind, nein, mit “Pieta” ist Essen aus dem Tiefkühlschrank gemeint – also Bretzeln für Lotti oder Pizza für Mama (die Lotti natürlich min. genauso gerne isst).

Abgelöst wurde “Pieta” nur wenige Tage später durch das Wort “Buta”.
Selbes Konstrukt wie vorher – “Buta” steht eigentlich für “Butter”, also das schmierige Zeugs, dass Mama auf ihre Laugenbrezen schmiert. Allerdings kann “Buta” auch für ein beliebiges Nahrungsmittel aus dem Kühlschrank stehen. Wurst, Käse, Butter … alles “Buta”. :D

Nun ging es immer weiter, die genaue (Lern-)Reihenfolge weiß ich leider nicht mehr, trotzdem werde ich hier einige Beispiele für Kindersprache listen. Falls WordPress mich lässt, schreibe ich die Übersetzung weiß auf weiß, einfach mit der Maus markieren um die Lösung zu lesen.

Pieta/Pieza = Pizza
Buta = Butter
Brezi = Brezel
Appelli = Apfel
GackGack = Ente
*UPDATE* 08.06.
Bubball = = Fußball
Dubpilli/Dubpli = (Lego) Duplo
bal/balu = blau
Niiet = Osanit (Homöopathisches Mittel bei Zahnungsbeschwerden)
Pferdi = Pferd (ok, das war zu einfach)
giien = grün
to be continued …

Ist natürlich fies, hier alles aufzulisten, was sie falsch ausspricht, interessant sind auch die Worte, die sie auf Anhieb korrekt ausspricht, von denen man es eigentlich nicht erwarten würde, wie z.B. Würfel oder Mobile.
Am witzigsten sind ihre kurzen Einwürfe wie “Oh Neiiiiiin” oder auch mal “Bamm”.

Mittlerweile reicht es auch für sowas ähnliches wie Sätze, die meist aus zwei, selten aus drei Wörtern bestehen.
“Oh Nein, Nulli bam” = Oh nein, der Schnuller ist runtergefallen
“Lotti Arm” = Lotti möchte auf den Arm
“Lotti mit” = Lotti möchte auch mit in die Küche/nach draußen/auf’s Klo :D
“Lotti ist weg” = Naja, Lotti ist weg (Sie hält sich die Augen zu oder versteckt sich hinter dem Sofa)

Die Reste des Rehgulaschs werden entfernt

Seit Montag ist das Auto in der Werkstatt …
Die Abgabe dauerte 2 Minuten – nach 30 Minuten war ich wieder vom Hof. Ich habe einen VW Sharan als Probewagen bekommen – netterweise zahlt die Versicherung keinen Ersatzwagen, weil der Wagen ja noch fahrbereit ist.
Achso, warum 30 Minuten? Naja, die Jungs vom Autohaus mussten den Wagen erst noch aus einer Schneewehe ausgraben. *g*

Tja, letzter Stand, den ich Montag Abend zu hören bekam: “Da ist wohl doch noch mehr kaputt – aber das regeln wir direkt mit der Versicherung”. Also wenn 3.700 Euro Schaden noch gar nicht der komplette Umfang sind, ach ich will’s gar nicht wissen.

Bei r.sh läuft ja gerade die Aktion “Wir zahlen ihre Rechnung”. Lustigerweise haben sie gerade jemanden gezogen, der einen Auffahrunfall mit seinem Wagen hatte. Ok, das ist nicht lustig, aber die Rechnung betrug gnadenlose 450 Euro … ich weiß nicht, ob die Plastikteile bei mir am Wagen vergoldet sind?!

Rehgulasch Nachtisch

Endlich ist das Schreiben von der Versicherung zur Kostenübernahme da.
Man soll es kaum glauben, aber der Betrag aus dem Kostenvoranschlag wird zu 100% übernommen.
Das sind lächerliche 3110,56 EUR netto – oder eben 3701,57 EUR brutto.

Nagut, dann darf ich als nächstes einen Termin in der Werkstatt machen und hoffe, dass mein Bruder seinen Chef dazu überredet, uns für die Zeit einen Leihwagen zu geben.